Religiöse Gedenkorte
in der KZ-Gedenkstätte Dachau
In Dachau sind konfessionelle Mahnmale und Gedenkorte präsent wie in keiner anderen KZ-Gedenkstätte. Einer der Gründe dafür, war die Bedeutung Dachaus als zentrales Konzentrationslager für katholische Priester. Die Kirche griff dies Ende der 1950er Jahre als Erinnerungsmotiv auf und ließ, vorangetrieben durch den einstigen Dachau-Häftling und späteren Weihbischof Johannes Neuhäusler, am Ende der ehemaligen Lagerstraße die monumentale Todesangst-Christi-Kapelle errichten.
Die Todesangst-Christi-Kapelle (1960, Architekt: Josef Wiedemann)
Die evangelische Versöhnungskirche (1967, Architekt: Helmut Striffler)
Die jüdische Gedenkstätte (1967, Architekt: Hermann Zvi Guttmann)
Die russisch-orthodoxe Christi-Auferstehungskapelle-Gedächtniskapelle (1995)
Karmelitinnen-Kloster-Heilig-Blut (1963/64, Architekt: Josef Wiedemann)

www.gedenkstaettenseelsorge.de
Predigt von Michael Buchmann
anlässlich des 62. Befreiungstages in der KZ-Gedenkstätte
