Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch
Wenige Tage vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau und seiner größten Außenlager Mühldorf/Ampfing und Landsberg/Kaufering Ende April 1945 trieb die SS mindestens zehntausend Häftlinge auf einen Todesmarsch in Richtung der Alpen. Tausende Menschen kamen vor Entkräftung und Krankheit zu Tode. Wer sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, wurde gnadenlos erschossen oder erschlagen. Kurz vor der Befreiung starben so noch einmal viele nach Dachau Verschleppte, vor allem Juden, sowjetische und sog. reichsdeutsche Häftlinge.
In Dachau, wo der Weg unsäglichen Leids seinen Anfang genommen hatte, wurde im Jahr 2001 eine vom Münchner Professor Hubertus von Pilgrim geschaffene, eindrucksvolle Bronze-Skulptur aufgestellt.
Die überparteiliche Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch hatte sich dafür eingesetzt, nach dem Gautinger Vorbild auch in Dachau diese Skulptur, am Ausgangspunkt des Todesmarsches, aufzustellen. Sie fand dabei die Unterstützung einer ganzen Reihe von Spendern, sowie die der Großen Kreisstadt Dachau und des Landkreises Dachau.
Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch
- Dachauer Forum, Katholische
Erwachsenenbildung - Evangelische Friedenskirche
- Evangelische Versöhnungskirche in der
KZ-Gedenkstätte Dachau - Förderverein für Internationale
Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit
in Dachau - Kreiskatholikenrat Dachau
