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Veranstaltungsanmeldung:
Telefon: 0 81 31/99 68 80 | info(at)dachauer-forum.de
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do 9-12 u. 13-16 Uhr, Mi,Fr 9-12 Uhr
Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Dachau

Erinnerungsarbeit

Für das Dachauer Forum geht Erinnerungsarbeit über die Gedenkstättenführungen hinaus. So hat das Dachauer Forum die Projekte "Geschichtswerkstatt" und "Gedächtnisbuch" ins Leben gerufen. Es bietet einen Qualifizierungskurs für die Betreuungsarbeit in der KZ-Gedenkstätte an und ist Mitglied der Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch.

Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau

Ziel ist es, die Erforschung der jüngsten Zeitgeschichte auf alle Gemeinden auszudehnen - eine letzte Chance zur Bewahrung der Erinnerung unserer Eltern und Großeltern für unsere Enkel und Urenkel. Zur Internetseite

Aktuelle Projekte

 - Die 50er Jahre - Wirtschaftswunder und Verdrängung
 - Das Lager und der Landkreis - Spurensuche und Verdrängung
 - Mehr zu den bisherigen Projekten

Ausstellungen Geschichtswerkstatt - zu den Ausstellungen
Abschlussbroschüre 1945-49 pdf
Austellungsbroschüre Georg Scherer pdf

Schirmherr: Dr. Norbert Göttler, Bezirksheimatpfleger
Projektleiterinnen: Dr. Annegret Braun und Sabine Gerhardus

Förderer ab 2015

Landkreis Dachau
Stadt Dachau
Sparkasse Dachau
Dachauer Forum e. V.
VHS Dachau Land e. V.
Dachau AGIL e. V.

Ansprechpartner

Thomas Vötter, Projektleiter
Tel. 0176 62 91 99 66
geschichtswerkstatt(at)dachauer-forum.de

Zur Internetseite

Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau

Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau

Seit über zehn Jahren führt das Dachauer Forum in Zusammenarbeit mit vier weiteren Trägern das Projekt "Gedächtnisbuch" durch. Geschichtsinteressierte Bürger erstellen dazu Biografien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau. Diese Biografien werden jährlich am 22. März präsentiert und in das Gedächtnisbuch aufgenommen.

In Kooperation mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) bietet das Projekt auch W-Seminare für Schulen an.

22 Biografien des Gedächtnisbuch-Projekts werden Dank finanzieller Förderung durch die EU (Europa für Bürgerinnen und Bürger - Aktive Europäische Erinnerung) im Rahmen der internationalen Wanderausstellung "Namen statt Nummern" in mehreren Ländern gezeigt.

Das Projekt wurde mit dem »Bürgerkulturpreis 2010 des Bayerischen Landtags« ausgezeichnet und ist Preisträger im Wettbewerb »Aktiv für Demokratie und Toleranz 2008« sowie im Wettbewerb »365 Orte im Land der Ideen«.

Zur Internetseite

Ansprechpartnerin

Sabine Gerhardus, Projektleiterin
info(at)gedaechtnisbuch.de

Qualifizierungskurs für die Betreuungsarbeit
in der KZ-Gedenkstätte Dachau

In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Dachau und dem Max-Mannheimer-Studienzentrum bietet das Dachauer Forum einen Qualifizierungskurs für die Bildungsarbeit in der KZ-Gedenkstätte Dachau an. Die Teilnehmer werden dabei für ihre künftige Arbeit mit den Besuchern der Gedenkstätte umfassend vorbereitet.

Der Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. acht Monaten und umfasst drei Abschnitte:

  1. Vermittlung und Erarbeitung von Wissensgrundlagen und praktischen Aspekten der Gedenkstättenarbeit (etwa fünfmonatigen Unterrichts- und Praxisphase)
  2. Hospitationsphase (ca. 2 Monate)
  3. Abschlussprüfung

Wer den Kurs erfolgreich absolviert, kann für die drei Trägerinstitutionen Führungen in der Gedenkstätte durchführen und bei entsprechender Weiterbildung auch Seminare anbieten. Gesucht werden insbesondere Interessenten mit sehr guten Fremdsprachenkenntnissen in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

Wenn Sie an mehr Informationen interessiert sind, oder sich für die Teilnahme am nächsten Qualifizierungskurs interessieren, schreiben Sie bitte an fuehrungen(at)dachauer-forum.de oder rufen Sie uns an.

Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch

Wenige Tage vor der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau und seiner größten Außenlager Mühldorf/Ampfing und Landsberg/Kaufering Ende April 1945 trieb die SS mindestens zehntausend Häftlinge auf einen Todesmarsch in Richtung der Alpen. Tausende Menschen kamen vor Entkräftung und Krankheit zu Tode. Wer sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, wurde gnadenlos erschossen oder erschlagen. Kurz vor der Befreiung starben so noch einmal viele nach Dachau Verschleppte, vor allem jüdische, sowjetische und sog. reichsdeutsche Häftlinge.

In Dachau, wo der Weg unsäglichen Leids seinen Anfang genommen hatte, wurde im Jahr 2001 eine vom Münchner Professor Hubertus von Pilgrim geschaffene, eindrucksvolle Bronze-Skulptur aufgestellt. Die überparteiliche Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch hatte sich dafür eingesetzt, nach dem Gautinger Vorbild auch in Dachau diese Skulptur, am Ausgangspunkt des Todesmarsches, aufzustellen. Sie fand dabei die Unterstützung einer ganzen Reihe von Spendern, sowie die der Großen Kreisstadt Dachau und des Landkreises Dachau.

Dachauer Initiative Mahnmal Todesmarsch

  • Dachauer Forum Katholische Erwachsenenbildung e. V.
  • Evangelische Friedenskirche
  • Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
  • Förderverein für internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau
  • Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau
  • Kreiskatholikenrat Dachau