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Veranstaltungsanmeldung:
Telefon: 0 81 31/99 68 80 | info(at)dachauer-forum.de
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do 8-12 u. 13-16 Uhr, Mi,Fr 8-12 Uhr
Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Dachau
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Alter Israelitischer Friedhof / Rundgang
-AUSGEBUCHT-
Termin: Sonntag, 22.09.19 um 14.00 Uhr | Alter Israelitischer Friedhof

Die Entwicklung der jüdischen Gemeinde in München lässt sich auch an der Geschichte ihrer Friedhöfe nachvollziehen. So zeugen die Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof vom Aufstieg der Gemeinde im 19. Jahrhundert.
Der im Jahr 1816, kurz nach der Gründung der Israelitischen Kulturgemeinde, eröffnete Ort des "ewigen Lebens" wurde 1908 durch einen weiteren Friedhof im Münchner Norden ergänzt.. Auf dem Gelände befinden sich rund sechstausend Gräber. Die Tore des alten Friedhofs öffnen sich heute nur noch auf Anmeldung.

Termin: Sonntag, 22.09.2019 um 14.00 Uhr
Leitung: Gerd Modert
Leitung: Diakon Klaus Schultz
Ref.: Ellen Presser

Treffpunkt: Alter Israelitischer Friedhof, Thalkirchner Str. 240, D-81371 München

Kooperation: In Kooperation mit der Evang. Versöhnungskirche und Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung bis 15.09.2019

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131/99688-0

Vortreffen zur Gedenkstättenfahrt 2019 - Gedenkstättenfahrt ist ausgebucht
Termin: Mittwoch, 09.10.19 von 18.45-19.30 Uhr | Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte

anschließend um 19.30 Uhr thematische Veranstaltung zum KZ Sachsenhausen mit Dr. Andrea Riedle
Zugang über den Klosterhof Karmel Heilig Blut, Alte Römerstr. 91

Termin: Mittwoch, 09.10.2019 von 18.45-19.30 Uhr
Leitung: Gerd Modert
Ref.: Dr. Andrea Riedle

Ort: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, AlteRömer Str. 87, D-85221 Dachau

Kooperation: In Kooperation mit der Evang. Versöhnungskirche und Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131/99688-0

Die Angehörigen des Kommandaturstabs
Vortrag im Vergleich der Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau, Versöhnungskirche
Termin: Mittwoch, 09.10.19 von 19.30-21.00 Uhr | Evangelische Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte

Dr. Andrea Riedle geht in ihrem Vortrag auf Sozialstruktur und Karrierewege von Tätern im KZ-System und die Personalpolitik der SS-Führung ein. Sie konkretisiert Verhalten und Reaktionen der Beteiligten anhand des Beispiels des Massenmords an den sowjetischen Kriegsgefangenen 1941/1942. Grundlage für den Vortrag ist ihre Dissertation "Die Angehörigen des Kommandanturstabs im KZ Sachsenhausen" (Berlin 2011) sowie der Aufsatz "Prägungen und Verhaltensmuster. Die Dachauer SS-Täter und der Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen", der im nächsten Jahr im Begleitband zur Ausstellung über die Ermordung der sowjetischen Kriegsgefangenen auf dem SS-Schießplatz Hebertshausen erscheinen wird.
Referentin: Dr. Andrea Riedle, Historikerin, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau.


Termin: Mittwoch, 09.10.2019 von 19.30-21.00 Uhr
Ref.: Dr. Andrea Riedle

Ort: Evangelische Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte, Alte Römerstr. 87, D-85221 Dachau

Kooperation: Evang. Versöhnungskirche und Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau, KZ.Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131 99688-0

Gedenkstättenfahrt 2019 - ausgebucht
Studien- und Gedenkstättenfahrt
Termine: Donnerstag, 31.10.19 um 06.30 Uhr - Sonntag, 03.11.19 bis 20.00 Uhr | Dachauer Busbahnhof, Bahnhofsplatz 1
Gebühr im Einzelzimmer: 375,00 EUR
Gebühr im Doppelzimmer pro Person: 315,00 EUR

Die Gedenkstätte Roter Ochse Halle thematisiert die Geschichte der 1842 eröffneten Strafanstalt. Ab 1933 nutzte die NS-Justiz es zur Vollstreckung hoher Haftstrafen an männlichen Gefangenen. Von 1942 bis Kriegsende wurden 549 Todesurteile vollstreckt. Von 1950 bis 1989 nutzte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR einen Teil der Gebäude als Untersuchungshaftanstalt.
Das KZ Sachsenhausen wurde 1936 errichtet. Die am Reißbrett als idealtypisches KZ konzipierte Anlage sollte dem Weltbild des Nationalsozialismus architektonischen Ausdruck geben. Zwischen 1936 und 1945 waren dort mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Ab 1948 wurde das ehem. KZ Sachsenhausen das Speziallager Nr. 1, das größte von drei Speziallagern in der sowjetischen Besatzungszone. Bis zur Auflösung im März 1950 waren dort insgesamt ca. 60.000 Menschen inhaftiert, von denen mindestens 12.000 starben.
Im Martin-Niemöller-Haus, in dem Pfarrer Martin Niemöller von 1931 bis zu seiner Verhaftung 1937 arbeitete und wohnte, ist seit Sommer 2018 eine Dauerausstellung zur Geschichte der Beken-nenden Kirche zu sehen.
In Berlin Schöneweide befindet sich das einzige erhaltene ehem. NS-Zwangsarbeiterlager. Es ge-hörte zu den mehr als 3.000 über das Stadtgebiet verteilten Sammelunterkünften für Zwangsarbei-ter. Auf einem Teil des Geländes wird in einer Dokumentation das Schicksal von Zwangsarbeitern dargestellt.
- Roter Ochse / Rundgang
- Rundgang KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen
- Rundgang KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen Schwerpunkt Täter
- Einführung in die Geschichte des Speziallager Sachsenhausen
- Martin-Niemöller-Haus Berlin Dahlem
- NS-Zwangsarbeiterlager Schönweide Berlin

Momentan ausgebucht, bitte lassen Sie sich in die Warteliste eintragen.

Termine: Donnerstag, 31.10.2019 um 06.30 Uhr - Sonntag, 03.11.2019 bis 20.00 Uhr
Gebühr im Einzelzimmer: 375,00 EUR
Gebühr im Doppelzimmer pro Person: 315,00 EUR
incl. Busfahrt, Führungen, Unterkunft einschl. Frühstück im Akademie Hotel, Heinrich-Mann-Str. 29, Berlin
Leitung: Gerd Modert
Diakon Klaus Schultz
Geistliche Begleitung: Ludwig Schmidinger, Pastoralreferent

Treffpunkt: Dachauer Busbahnhof, Bahnhofsplatz 1, Bahnhofsplatz 1, D-85221 Dachau

Kooperation: In Kooperation mit der Evang. Versöhnungskirche und der Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131 99688-0 oder info@dachauer-forum.de

81. Jahrestag der Pogromnacht
Gedenken mit Enkeln von Dachauer Holocaustopfern
Termin: Samstag, 09.11.19 um 19.00 Uhr | Rathaus Dachau

In ganz Deutschland wurden in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 Synagogen zerstört und Juden aus ihren Häusern verschleppt. Fünfzehn Bürgerinnen und Bürger Dachaus wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft bereits am Tag zuvor aus der Stadt vertrieben. An die Verfolgten erinnert ein Gespräch mit Mark und Paul Wallace, den Söhnen von Franz Wallach.
Franz Eltern, Max und Melly Wallach lebten in der Hermann-Stockmannstraße, Ecke Oskar-von-Miller-Straße in Dachau, wo noch heute ein Hinweis auf die Fabrik der Familie Wallach zu finden ist. Die Familie betrieb in Dachau eine große Stoffdruckerei, die 1938 "arisiert" wurde. Nach der Vertreibung führte sie eine Odyssee von verschiedenen Wohnorten durch Deutschland. 1942 wurden Melly und Max Wallach ins KZ Auschwitz deportiert, wo sie 1944 ermordet wurden. Franz (dann Frank Wallace) konnte nach England emigrieren.
Frank Wallace kam zusammen mit seiner Frau 2005 zur Verlegung der "Stolpersteine" für seine Eltern nach Dachau. Mark und Paul Wallace und weitere Familienangehörige kommen am Jahrestag der Vertreibung ihrer Familie als Ehrengäste ins Rathaus. Oberbürgermeister Florian Hartmann gedenkt der Dachauer Opfer.


Termin: Samstag, 09.11.2019 um 19.00 Uhr

Ort: Rathaus Dachau, Konrad-Adenauer-Str. 2 - 6, D-85221 Dachau

Kooperation: Trägerkreis Pogromnachtgedenken in Dachau

Bildnachweis: Wiki surfer bcr - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Erinnerung pflegen
Stadtrundgang
Termin: Montag, 11.11.19 um 11.00 Uhr | Hermann-Stockmann-Straße, Ecke Oskar-von-Miller-Straße, Skulptur Trachtenpaar

2005 verlegte der Bildhauer Gunter Demnig in Dachau sechs "Stolpersteine" zur Erinnerung an die Dachauer Bürgerinnen und Bürger, die in der Nacht vom 8. zum 9. November 1938 aus der Stadt vertrieben und im Holocaust ermordet wurden. Beim Rundgang wird an die Menschen erinnert und die Stolpersteine werden gepflegt. Paul Wallace, Enkel von Melly und Max Wallach, die gemeinsam mit ihrem Sohn Franz Wallach aus Dachau vertrieben wurden, wird an dem Rundgang teilnehmen.

Termin: Montag, 11.11.2019 um 11.00 Uhr
Ref.: Brigitte Fiedler, zertifizierte Gästeführerin, Gästeführerin

Treffpunkt: Hermann-Stockmann-Straße, Ecke Oskar-von-Miller-Straße, Skulptur Trachtenpaar, Hermann-Stockmann-Str. 34 b, D-85221 Dachau

Kooperation: In Kooperation mit der Kath. Seelsorge und der Evang. Versöhnungskirche an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131 99688-0

Bildnachweis: Florian Göttler