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Veranstaltungsanmeldung:
Telefon: 0 81 31/99 68 80 | info(at)dachauer-forum.de
Öffnungszeiten: Mo,Di,Do 8-12 u. 13-16 Uhr, Mi,Fr 8-12 Uhr
Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Dachau
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Kurt Eisner - Revolutionär und Ministerpräsident
Ausstellungsführung
Termin: Freitag, 29.09.17 um 16.00 Uhr | Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobsplatz 1, 80331 München
Gebühr inkl. Eintritt und Führung: 12,00 EUR

Endlich wird mit Kurt Eisner eine herausragende Gestalt der bayerischen Zeitgeschichte gewürdigt. Aus Anlass seines 150. Geburtstages präsentiert das Münchner Stadtmuseum eine Ausstellung über den preußisch-jüdischen Pazifisten und Philosophen, der ausgerechnet in Bayern ein basisdemokratisches Rätesystem aufbauen wollte. Das verübelten ihm Bayerns reaktionäre Demokratiefeinde. Im Februar 1919 ermordeten sie ihn, als er sich zu Fuß auf dem Weg zum Landtag befand, wo er seinen Rücktritt verkünden wollte. Die Bezeichnung "Freistaat Bayern", dessen Schaffung 2018 gefeiert werden wird, geht auf Eisner zurück.

Termin: Freitag, 29.09.2017 um 16.00 Uhr
Gebühr inkl. Eintritt und Führung: 12,00 EUR
Leitung: Gerd Modert, Historiker

Treffpunkt: Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobsplatz 1, 80331 München, St.-Jakobplatz 1, D-80331 München

Kooperation: In Kooperation mit der Kath. Seelsorge und der Evang. Versöhnungskirche an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131/99688-0 oder info@dachauer-forum.de

Geschichte der SS. Ein Überblick anhand ausgewählter Biografien
Vortrag mit Diskussion
Termin: Mittwoch, 11.10.17 von 19.30-21.30 Uhr | Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, Alte Römerstr. 87, Dachau

Die Schutzstaffel der NSDAP war die gewalttätigste Terrororganisation im NS-Regime. Nach innen verstanden sich die Männer der SS als elitäre "Auslese", nach außen agierten sie als rücksichtsloser Verfolgungsapparat gegen jeden, der nicht in ihr rassistisches Weltbild passte. Als Gestapobeamte, als KZ-Personal und als Kriegsverbrecher trugen SS-Mitglieder die Verantwortung für Terror und Massenmord. In Vorbereitung auf die Gedenkstättenfahrt zum NS-Dokumentationszentrum Köln und zur NS-Dokumentation in Vogelsang wird der Vortrag anhand ausgewählter Biografien nach dem Selbstbild und Kult der SS, der Funktion ihres Terrorapparates und den konkreten Verbrechen einzelner SS-Mitglieder fragen.
Zugang über den Klosterhof Karmel Heilig Blut, Alte Römerstr. 91

Termin: Mittwoch, 11.10.2017 von 19.30-21.30 Uhr
Leitung: Gerd Modert, Historiker
Ref.: Dr. Dirk Riedel, NS-DokuZentrum München

Ort: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte, Alte Römerstr. 87, Dachau, AlteRömer Str. 87, D-85221 Dachau

Kooperation: In Kooperation mit der Kath. Seelsorge und der Evang. Versöhnungskirche an der KZ-Gedenkstätte Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131/99688-0 oder info@dachauer-forum.de

Ausstellung in Hohenkammer
Termin: Freitag, 27.10.17 um 18.00 Uhr | Schloss Hohenkammer, Schlossstr. 20

Reihe: Namen statt Nummern

Am 30. Juni 1933 wurden in Hohenkammer drei junge Männer festgenommen und ins KZ Dachau gebracht. Neue Gedächtnisblätter aus Hohenkammer und Petershausen ergänzen die Gedächtnisbuch-Ausstellungen "Namen statt Nummern" und "Das Lager und der Landkreis".
Fr 27.10.2017, 18.00 Uhr, Eröffnung
Fr 27.10.-17.11.2017, Ausstellung, Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.

Termin: Freitag, 27.10.2017 um 18.00 Uhr
Leitung: Sabine Gerhardus, Projektleiterin

Ort: Schloss Hohenkammer, Schlossstr. 20, Schlossstr. 20, D-85411 Hohenkammer

Kooperation: In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hohenkammer, dem Kath. Kreisbildungswerk Freising und dem Schloss Hohenkammer
79. Jahrestag der Pogromnacht
Termin: Mittwoch, 08.11.17 von 19.00-20.30 Uhr | Rathaus, Konrad-Adenauer-Str. 2 - 6, Dachau

Am 9. November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten in ganz Deutschland Synagogen und verschleppten jüdische Bürger aus ihren Häusern - in den Tagen nach der Pogromnacht etwa 11.000 Männer in das KZ Dachau. Fünfzehn Bürgerinnen und Bürger Dachaus wurden wegen ihrer jüdischen Herkunft aus der Stadt vertrieben. Nur wenige entkamen dem Holocaust.
Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ivan Ivanji (88) aus Belgrad, die musikalische Gestaltung durch das Jugendsinfonieorchester Dachau (unter Leitung von Gudrun Huber).


Termin: Mittwoch, 08.11.2017 von 19.00-20.30 Uhr

Ort: Rathaus, Konrad-Adenauer-Str. 2 - 6, Dachau, Konrad-Adenauer-Str. 2 - 6, D-80221 Dachau

Kooperation: In Kooperation mit dem Trägerkreis Pogromnachtgedenken in Dachau
Namen statt Nummern - Infoabend zu Werkstattgruppe
Termin: Dienstag, 14.11.17 von 19.00-20.30 Uhr | Dachauer Forum, Ludwig-Ganghofer-Str. 4, Dachau, Seminarraum Dachgeschoss

Reihe: Namen statt Nummern

Geschichte entdecken durch biographische Spurensuche
An diesem Infoabend erfahren Sie mehr zu den Biographie-Projekten "Gedächtnisbuch", "Das Lager und der Landkreis" und "Erinnern". Vielleicht haben Sie schon mal daran gedacht, ein Gedächtnisblatt über einen NS-Verfolgten aus Ihrer Umgebung zu verfassen? Oder mehr über eine jüdische Lebensgeschichte herauszufinden, wissen aber nicht so recht, wie Sie beginnen können? An diesem Abend lernen Sie verschiedene Facetten der Projektarbeit kennen. Bei Interesse kann daraus eine Werkstattgruppe entstehen.

Termin: Dienstag, 14.11.2017 von 19.00-20.30 Uhr
Leitung: Sabine Gerhardus, Projektleiterin

Ort: Dachauer Forum, Ludwig-Ganghofer-Str. 4, Dachau, Seminarraum Dachgeschoss, Ludwig-Ganghofer-Str. 4, D-85221 Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131 99688-0

Wunder, oh Wunder - Wirtschaftswunder und Verdrängung
Schreibwerkstatt zum autobiografischen Schreiben - Teil II - auch für neue Interessenten offen
Termin: Freitag, 17.11.17 von 16.00-20.00 Uhr | KLVHS Petersberg, Unteres Haus, Raum Sophie Scholl,Von-Soden-Weg 1,
Gebühr: 35,00 EUR

Sich erinnern heißt, die eigenen Lebenserfahrungen Revue passieren zu lassen, sich seine Vergangenheit zu vergegenwärtigen und kreativ zu verarbeiten. Oft wird dabei ein roter Lebensfaden sichtbar, die eigene Geschichte erhält die Bedeutung und Wertschätzung,die der / die Erinnernde ihr gibt. Gleichzeitig stellen Lebenserinnerungen immer ein Stück Zeitgeschichte dar: Seien es die Verhältnisse der Nachkriegszeit, die Zeit des Wirtschaftswunders, die wilden 70er Jahre... Im Prozess des Schreibens erfährt man das Erlebte noch einmal und gibt ihm aus der Gegenwart heraus ein neues Gesicht. Im Rahmen der Geschichtswerkstatt werden besonders die 50er Jahre fokussiert. Schreibspiele sind eine kreative Mögllichkeit zur Rückschau auf Alltägliches ebenso wie auf besondere Erlebnisse. Die Erinnerungen regen dabei nicht nur zum Nachdenken an, sondern geben auch oft Anlass zum Lachen. In der Gruppe tauschen wir uns in achtsamer und wertschätzender Atmosphäre aus. Wer möchte, trägt seine Texte der Gruppe vor. Es werden keine Schreiberfahrungen vorausgesetzt.

Termin: Freitag, 17.11.2017 von 16.00-20.00 Uhr
Gebühr: 35,00 EUR
Für Zeitgeschichtsforscher der Geschichtswerkstatt kostenfrei.
Ref.: Maria Anna Willer, Europäische Ethnologin M.A., Trainerin für Biographiearbeit
Kursbegleitung: Dr. Annegret Braun, Kulturwissenschaftlerin

Ort: KLVHS Petersberg, Unteres Haus, Raum Sophie Scholl,Von-Soden-Weg 1,, Von- Soden-Weg 1, D-85253 Dachau

Anmeldung: Dachauer Forum, Telefon 08131 99688-0, www.dachauer-forum.de