Liebende - diskriminiert und verurteilt

Erfahrungen römisch-katholischer "175er" mit ihrer Kirche 

Liebende - diskriminiert und verurteilt

Dr. Gregor Schorberger (Theologe und Pastoralpsychologe, Pastoralreferent im Ruhestand) gibt einen Einblick in die Lebenswirklichkeiten schwuler Katholiken nach dem Zweiten Weltkrieg. Nicht nur diese Männer, sondern auch ihre Familien, Freunde und ihr gesamtes soziales Umfeld standen weiterhin unter gesellschaftlicher Ächtung durch die von den Nationalsozialisten 1935 verschärften Paragraphen 175 und 175a. Zusätzlich dazu wurden schwule Katholiken durch kirchliche Verlautbarungen, Diskriminierungen und Verurteilungen als besondere "Sünder" stigmatisiert. Als Zeitzeugen, sogenannte "175er", berichten sie einerseits nach ihrem Outing von den Verbrechen der Kirche und des Staates an ihnen und andererseits gelang es diesen schwulen Christen durch ihr selbstbewusstes, selbstaktives und selbstverantwortliches Auftreten, zum Abbau der Stigmatisierung und Marginalisierung in Kirche und Staat beizutragen. Gregor Schorberger ist selbst schwul, kirchlich verankert, und seit langem bewusst aktiv in der Auseinandersetzung mit diesem Thema. Er weiß also, wovon er uns erzählt, und kann uns einen inneren Blick auf die Lebenssituation schwuler Christen dieser Generation vermitteln.

Plätze frei

Mi, 16.10.2024, 19:30 – 22:00 Uhr

Ref.: Dr. Gregor Schorberger, Theologe, Pastoralpsychologe
Moderation: Susanne Deininger, Pastoralreferentin und theologische Mitarbeiterin im Dachauer Forum

Kooperation: Regenbogenpastoral der Erzdiözese München und Freising

Ort: Pfarrsaal St. Peter Dachau, St.-Peter-Str. 5, 85221 Dachau

Gebühr: 7,00 €

Anmeldung: www.dachauer-forum.de

Plätze frei
Liebende - diskriminiert und verurteilt