Seniorenstudium im Dachauer Forum

Mit Lust lebenslang lernen 

Das Seniorenstudium ist das Herzstück der kulturellen Erwachsenenbildung im Dachauer Forum. Die Studentinnen und Studenten beschäftigen sich in der nachberuflichen Phase in den verschiedenen Studiengängen intensiv mit regionaler und überregionaler Kulturgeschichte. Das Seniorenstudium spricht den ganzen Menschen an, mit seinen Lebenserfahrungen, mit dem Wunsch nach lebenslangem Lernen und mit der Freude am Austausch mit Gleichgesinnten in der Gruppe.

Veronika Winkler

Veronika Winkler

Studienleiterin Seniorenstudium

v.r.winkler@dachau-mail.de

Kathrin Krückl

Kathrin Krückl

Pädagogische Mitarbeiterin

Telefon: 08131 99688-14
krueckl@dachauer-forum.de

Rosemarie Fleischer

Rosemarie Fleischer

Mitarbeiterin Verwaltung

Telefon: 08131 99688-12
fuehrungen@dachauer-forum.de

Zur Broschüre Seniorenstudium

Veranstaltungen im Überblick

Kulturgeschichte im Dachauer Land - 4. Semester - Das 20. Jahrhundert – Zeitgeschichte

Kulturgeschichte im Dachauer Land - 4. Semester

Das 20. Jahrhundert – Zeitgeschichte

Dieser Studiengang legt die Basis für heimatkundliche
und geschichtsorientierte Erkundungen und gibt einen
lebendigen und nachhaltigen Einblick in die politischen,
kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Lebenswelten
der verschiedenen Epochen im Landkreis Dachau. Dabei
werden Zusammenhänge und Hintergründe von Entwicklungen
in der Geschichte beleuchtet, um Veränderungen,
die unsere Region bis heute prägen, zu verstehen.
Die vier Semester behandeln sowohl die Chronologie
von der Frühgeschichte bis zur Zeitgeschichte des
20. Jahrhunderts, als auch Basishemen.

Deutschland und seine Regionen - 4. Semester - Basisthemen und Entdeckungen unter Alemannen, Schwaben und Franken

Deutschland und seine Regionen - 4. Semester

Basisthemen und Entdeckungen unter Alemannen, Schwaben und Franken

Das Vereinigte Königreich Großbritannien, Italien und
Frankreich sind zentral regierte Länder. Deutschland aber
ist anders. Seit Jahrhunderten schlägt sein Herz föderal.
Kritische Zungen diagnostizieren chronische Kleinstaaterei.
Wer Deutschland sehen, spüren und verstehen
will, muss raus aus der/den Metropole/n, rein in die
Länder. Hier haben sich über die Jahrhunderte Kulturen,
Dialekte, Architekturen, Institutionen, Wirtschaftsformen,
Mentalitäten und Traditionen gebildet, die in ihrer Diversität
definieren, was Deutschland ausmacht. Entgegen
allem Traditionellen und aktuellem Hohn über die vermeintliche
deutsche Unübersichtlichkeit hängen sehr
viele Bewohner dieses Landes mit Herz und Verstand an
ihren regionalen Identitäten, an Weißwurst und Labskaus,
und an den Ländern, die Deutschland seine Substanz
verleihen und es, gemäß der Definition des Grundgesetzes,
zum Bundesstaat machen.
Die exotische Vielfalt, die darin herrscht, erkunden wir in
diesem neuen Studiengang. Jedes Semester enthält dabei
eine Mischung aus Basisthemen und Themen, die einer
Himmelsrichtung gewidmet sind.

Historische Ereignisse - 4. Semester - 20. Jahrhundert bis heute - Faust: Das Unbeschreibliche. Hier ist’s getan.

Historische Ereignisse - 4. Semester - 20. Jahrhundert bis heute

Faust: Das Unbeschreibliche. Hier ist’s getan.

Goethe lässt seinen Faust so enden: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. Das Unzulängliche, hier wird’s Ereignis. Das Unbeschreibliche, hier ist’s getan …“ Es geht dabei, so deutet dies der Althistoriker Alexander Demandt, um Zeit, um Sinn, um Kommunikation, um das Ereignis, kurz, um das Wesen von Geschichte. Das Ereignis ist eine grundlegende Kategorie dabei, wie wir Menschen Zeit erleben und verstehen. Unter Historikern jedoch, anders als unter historisch interessierten Lesern, war die Beschäftigung mit Ereignissen spätestens seit den 1960er Jahren aus der Mode gekommen. Die Geschichte langfristiger Strukturen und Rituale, die mikroskopische Erforschung des Alltäglichen schob die als altbacken, wenn nicht gar reaktionär gewertete Ereignisgeschichte zur Seite.
Wir lassen uns von Alexander Demandt leiten und wenden uns in diesem Studiengang Einzelereignissen im umfassenden Sinne zu. Uns interessieren deren Ursachen und Konsequenzen.

Ideen, Visionen, Utopien - Mittwoch - 4. Semester - 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Von höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Ideen, Visionen, Utopien - Mittwoch - 4. Semester

20. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Von höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Warum verändern und wie deuten Menschen die Welt? Ihre Körper spielen dabei eine Rolle in Gestalt von Trieben, Ängsten und Lüsten. Zugleich wirkt dabei der Geist, den Gedanken und Vorstellungen umtreiben. Diesen Kräften, Ideen, Visionen und Utopien widmen sich Studierende und Lehrende in diesem neuen Studiengang. Je nach Standpunkt und Lebensumständen kann Gerechtigkeit eine Idee, Vision oder eine Utopie sein. Den Dimensionen und Geschichten solcher und weiterer Begriffe wie Sinn, Recht und Völkerrecht, perfektem Klang, aufgeklärtem Denken, Glauben, Dämonie, Freiheit, der idealen Gesellschaft und Herrschaft, der Befreiung von Naturgesetzen und Beschränkung, der Überwindung von Gewalt, Ignoranz, Diskriminierung, Rassismus und Ungleichheit und einem Leben im Einklang mit der Natur spüren wir beim Gang durch die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart nach.

Ideen, Visionen, Utopien - Donnerstag - 4. Semester - 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Von höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Ideen, Visionen, Utopien - Donnerstag - 4. Semester

20. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Von höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Warum verändern und wie deuten Menschen die Welt? Ihre Körper spielen dabei eine Rolle in Gestalt von Trieben, Ängsten und Lüsten. Zugleich wirkt dabei der Geist, den Gedanken und Vorstellungen umtreiben. Diesen Kräften, Ideen, Visionen und Utopien widmen sich Studierende und Lehrende in diesem neuen Studiengang. Je nach Standpunkt und Lebensumständen kann Gerechtigkeit eine Idee, Vision oder eine Utopie sein. Den Dimensionen und Geschichten solcher und weiterer Begriffe wie Sinn, Recht und Völkerrecht, perfektem Klang, aufgeklärtem Denken, Glauben, Dämonie, Freiheit, der idealen Gesellschaft und Herrschaft, der Befreiung von Naturgesetzen und Beschränkung, der Überwindung von Gewalt, Ignoranz, Diskriminierung, Rassismus und Ungleichheit und einem Leben im Einklang mit der Natur spüren wir beim Gang durch die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart nach.

Ideen, Visionen, Utopien - Freitag - 4. Semester - 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Von höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Ideen, Visionen, Utopien - Freitag - 4. Semester

20. Jahrhundert bis zur Gegenwart - Von höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Warum verändern und wie deuten Menschen die Welt? Ihre Körper spielen dabei eine Rolle in Gestalt von Trieben, Ängsten und Lüsten. Zugleich wirkt dabei der Geist, den Gedanken und Vorstellungen umtreiben. Diesen Kräften, Ideen, Visionen und Utopien widmen sich Studierende und Lehrende in diesem neuen Studiengang. Je nach Standpunkt und Lebensumständen kann Gerechtigkeit eine Idee, Vision oder eine Utopie sein. Den Dimensionen und Geschichten solcher und weiterer Begriffe wie Sinn, Recht und Völkerrecht, perfektem Klang, aufgeklärtem Denken, Glauben, Dämonie, Freiheit, der idealen Gesellschaft und Herrschaft, der Befreiung von Naturgesetzen und Beschränkung, der Überwindung von Gewalt, Ignoranz, Diskriminierung, Rassismus und Ungleichheit und einem Leben im Einklang mit der Natur spüren wir beim Gang durch die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart nach.

Neu 2022-24: Bayerische Kulturgeschichte - 1. Semester - Wurzeln der Kulturgeschichte Bayerns

Neu 2022-24: Bayerische Kulturgeschichte - 1. Semester

Wurzeln der Kulturgeschichte Bayerns

Dieser Studiengang gibt einen vernetzten Überblick über
die vielfältigen Bereiche der Kulturgeschichte Bayerns.
Er beschäftigt sich mit den Fragen, welche politischen,
wirtschaftlichen, religiösen und wissenschaftlichen Entwicklungen die Kultur Bayerns prägten, welche kulturellen
Leistungen Bayerns in Kunst, Literatur, Wissenschaft,
Musik, Philosophie und Theologie „Epoche-machend“
waren und wie sich die Kultur Bayerns eigenständig
innerhalb der gesamteuropäischen kulturellen Tradition
entwickelt hat.

Anmeldung bitte über die nebenstehende Veranstaltung.

Neu 2022-24: Deutschland und seine Regionen II - 1. Semester - Der Norden

Neu 2022-24: Deutschland und seine Regionen II - 1. Semester

Der Norden

Mit Deutschland II greifen wir den Leitgedanken des
Studiengangs auf: wer Deutschland verstehen will,
muss raus aus den Metropolen, rein in die Regionen.
Hier haben sich über die Jahrhunderte unterschiedliche
Kulturen, Dialekte, Architekturen, Institutionen, Mentalitäten und Traditionen gebildet, die in ihrer Diversität
definieren, was Deutschland ausmacht. Entgegen allem
Traditionellen hängen sehr viele Bewohner dieses Landes
mit Herz und Verstand an ihren regionalen Identitäten,
und an den Ländern, die Deutschland gemäß der Definition des Grundgesetzes zum Bundesstaat machen. Die
Vielfalt, die darin herrscht, erkunden wir auch im Studiengang Deutschland II.

Anmeldung bitte über die nebenstehende Veranstaltung.

Neu 2022-24: Ideen, Visionen, Utopien - 1. Semester - Antike bis 1500

Neu 2022-24: Ideen, Visionen, Utopien - 1. Semester

Antike bis 1500

Warum verändern und wie deuten Menschen die Welt?
Ihre Körper spielen dabei eine Rolle in Gestalt von
Trieben, Ängsten und Lüsten. Zugleich wirkt dabei der
Geist, den Gedanken und Vorstellungen umtreiben.
Diesen Kräften, Ideen, Visionen und Utopien widmen
sich Studierende und Lehrende in diesem Studiengang.
Je nach Standpunkt und Lebensumständen kann
Gerechtigkeit eine Idee, Vision oder eine Utopie sein.
Den Dimensionen und Geschichten solcher und weiterer
Begriffe wie Sinn, Recht und Völkerrecht, perfektem Klang,
aufgeklärtem Denken, Glauben, Dämonie, Freiheit, der
idealen Gesellschaft und Herrschaft, der Befreiung von
Naturgesetzen und Beschränkung, der Überwindung
von Gewalt, Ignoranz, Diskriminierung, Rassismus und
Ungleichheit und einem Leben in Einklang mit der Natur
spüren wir beim Gang durch die Geschichte von der
Antike bis zur Gegenwart nach.

Neu 2022-24: Mensch und Umwelt - Mittwoch 1. Semester - Historische, politische und ethische Fragen in Zeiten des Klimawandels

Neu 2022-24: Mensch und Umwelt - Mittwoch 1. Semester

Historische, politische und ethische Fragen in Zeiten des Klimawandels

Was Jugendliche auf die Barrikaden treibt, darf uns Älteren nicht egal sein. Es ist eigentlich ganz einfach: um uns
Menschen eine lebenswerte Zukunft zu sichern, müssen
wir das Klima schützen, mit natürlichen Ressourcen nachhaltig umgehen und die Vielfalt der Arten bewahren.
Aber wo fangen wir an? Was wissen wir über das Klima
und den Klimawandel? Was wandelt sich „natürlich“, wo
legt der Mensch Hand an? Wie müssen wir unser Denken,
unsere Werte, unser Verhalten, unseren Konsum ändern,
um verantwortlicher mit der Erde umzugehen, von der wir
heute leben und in der Jugendliche und ihre Kinder morgen leben möchten?
Die Auseinandersetzung mit der Zukunft des Weltklimas
und dem Schutz der Natur sind ein Bildungsschwerpunkt
beim Dachauer Forum. Unsere Arbeit lebt davon, dass
wir die Themen aufgreifen, die viele Menschen bewegen
und über die kontrovers gestritten wird. So war es für uns
naheliegend, den Studiengang Mensch und Umwelt zu
konzipieren, in dem wir naturwissenschaftliche, historische,
politische, wirtschaftliche und ethische Aspekte dieses
Verhältnisses veranschaulichen und über vier Semester
hin zu diskutieren. Die Gliederung orientiert sich nicht
an historischen Epochen oder geografischen Strukturen.
Vielmehr betrachten wir den Menschen als kreativen und
zugleich zerstörerischen Gestalter seiner Welt, verdeutlichen die natürlichen Grundlagen unseres Lebens und
versuchen die ethische Dimension unseres Umgangs mit
der Schöpfung zu durchdringen.

Neu 2022-24: Mensch und Umwelt - Donnerstag 1. Semester - Historische, politische und ethische Fragen in Zeiten des Klimawandels

Neu 2022-24: Mensch und Umwelt - Donnerstag 1. Semester

Historische, politische und ethische Fragen in Zeiten des Klimawandels

Was Jugendliche auf die Barrikaden treibt, darf uns Älteren nicht egal sein. Es ist eigentlich ganz einfach: um uns
Menschen eine lebenswerte Zukunft zu sichern, müssen
wir das Klima schützen, mit natürlichen Ressourcen nachhaltig umgehen und die Vielfalt der Arten bewahren.
Aber wo fangen wir an? Was wissen wir über das Klima
und den Klimawandel? Was wandelt sich „natürlich“, wo
legt der Mensch Hand an? Wie müssen wir unser Denken,
unsere Werte, unser Verhalten, unseren Konsum ändern,
um verantwortlicher mit der Erde umzugehen, von der wir
heute leben und in der Jugendliche und ihre Kinder morgen leben möchten?
Die Auseinandersetzung mit der Zukunft des Weltklimas
und dem Schutz der Natur sind ein Bildungsschwerpunkt
beim Dachauer Forum. Unsere Arbeit lebt davon, dass
wir die Themen aufgreifen, die viele Menschen bewegen
und über die kontrovers gestritten wird. So war es für uns
naheliegend, den Studiengang Mensch und Umwelt zu
konzipieren, in dem wir naturwissenschaftliche, historische,
politische, wirtschaftliche und ethische Aspekte dieses
Verhältnisses veranschaulichen und über vier Semester
hin zu diskutieren. Die Gliederung orientiert sich nicht
an historischen Epochen oder geografischen Strukturen.
Vielmehr betrachten wir den Menschen als kreativen und
zugleich zerstörerischen Gestalter seiner Welt, verdeutlichen die natürlichen Grundlagen unseres Lebens und
versuchen die ethische Dimension unseres Umgangs mit
der Schöpfung zu durchdringen.

Neu 2022-24: Mensch und Umwelt - Freitag 1. Semester - Historische, politische und ethische Fragen in Zeiten des Klimawandels

Neu 2022-24: Mensch und Umwelt - Freitag 1. Semester

Historische, politische und ethische Fragen in Zeiten des Klimawandels

Was Jugendliche auf die Barrikaden treibt, darf uns Älteren nicht egal sein. Es ist eigentlich ganz einfach: um uns
Menschen eine lebenswerte Zukunft zu sichern, müssen
wir das Klima schützen, mit natürlichen Ressourcen nachhaltig umgehen und die Vielfalt der Arten bewahren.
Aber wo fangen wir an? Was wissen wir über das Klima
und den Klimawandel? Was wandelt sich „natürlich“, wo
legt der Mensch Hand an? Wie müssen wir unser Denken,
unsere Werte, unser Verhalten, unseren Konsum ändern,
um verantwortlicher mit der Erde umzugehen, von der wir
heute leben und in der Jugendliche und ihre Kinder morgen leben möchten?
Die Auseinandersetzung mit der Zukunft des Weltklimas
und dem Schutz der Natur sind ein Bildungsschwerpunkt
beim Dachauer Forum. Unsere Arbeit lebt davon, dass
wir die Themen aufgreifen, die viele Menschen bewegen
und über die kontrovers gestritten wird. So war es für uns
naheliegend, den Studiengang Mensch und Umwelt zu
konzipieren, in dem wir naturwissenschaftliche, historische,
politische, wirtschaftliche und ethische Aspekte dieses
Verhältnisses veranschaulichen und über vier Semester
hin zu diskutieren. Die Gliederung orientiert sich nicht
an historischen Epochen oder geografischen Strukturen.
Vielmehr betrachten wir den Menschen als kreativen und
zugleich zerstörerischen Gestalter seiner Welt, verdeutlichen die natürlichen Grundlagen unseres Lebens und
versuchen die ethische Dimension unseres Umgangs mit
der Schöpfung zu durchdringen.