
Bildnachweis: © CATRIN MORITZ
Zehntausend bislang unbekannte Briefe jüdischer Frauen und Männer an Papst Pius XII. aus den Jahren 1939 bis 1945 bezeugen Not, Todesangst und Hoffnung auf Hilfe.
Erst seit der Öffnung der vatikanischen Archive durch Papst Franziskus im Jahr 2020 sind diese Ego-Dokumente zugänglich.
Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und sein Team haben die Briefe entdeckt, ediert und online gestellt. Sie untersuchen den Umgang der vatikanischen Bürokratie mit den Hilfsgesuchen und was der Papst über den Holocaust wusste. Eine szenische Lesung gibt den jüdischen Absenderinnen und Absendern eine Stimme zurück und zeigt, was sich hinter den Mauern des Vatikans abspielte.
Mi., 17.03.2027, 19:00 Uhr
Ref.: Prof. Dr. Hubert Wolf
Ref.: Dr. Barbara Schüler
Kooperation: mit der Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau und der Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Ort: Ludwig-Thoma-Haus Stockmann-Saal, Augsburger Str. 23, 85221 Dachau ![]()
gebührenfrei
Spenden erbeten
Anmeldung: Dachauer Forum, www.dachauer-forum.de
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