
Mit dem Surrealismus taucht in den 1920er Jahren eine sehr ‚andere' Kunst in Europa auf. Beeinflusst durch Dadaismus und Pittura Metafisica versuchte der Surrealismus das Unharmonische und Dissonante der menschlichen Existenz sichtbar zu machen. Inspiriert von den Schriften Siegmund Freuds schöpften die Surrealisten ihre Motive aus dem Unbewussten, dem Traum, der Halluzination. Sie stellten die Rolle des Künstlers als Schöpfer in Frage, unterliefen jahrhundertealte ‚Wahrheiten' der Kunst, blieben aber bei aller Revolte in Thema, Motiv und Darstellungsform in ihrer Malweise dann schon fast provokant-altmeisterlich.
Mi, 24.06.2026, 14:00 – 15:30 Uhr
Ref.: Dr. phil. Angela Maria Opel
Ort: Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, 80333 München ![]()
Gebühr: 18,00 €
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro
vor Ort zu bezahlen
Kunst und Kultur
Kulturelle Bildung im Dachauer Land
