
Der große Theologe Johann Baptist Metz entwickelte eine Spiritualität, die sich vom Leid anderer anrühren lässt und daraus lebt. Diese "Mitleidenschaftlichkeit" ist so aktuell wie nie zuvor. Sie kann uns herausführen aus der Ohnmacht beim Zeitunglesen und Timelinescrollen. Sie ruft auf in Solidarität mit den Leidenden nicht nur zu fühlen, sondern sich verpflichten zu lassen; nicht distanziert, sondern beteiligt zu sein; nicht privat zu bleiben, sondern politisch zu werden; nicht von oben zu helfen, sondern solidarisch zu teilen. So wird Christentum politisch und parteiisch im guten Sinn – an der Seite der Leidenden.
Mo, 09.11.2026, 19:30 – 21:30 Uhr
Ref.: Dr. Konstantin Bischoff, Theologe und Pastoralreferent
Ref.: Susanne Deininger, Pastoralreferentin und theologische Mitarbeiterin im Dachauer Forum
Ort: Pfarrheim St. Ursula Pellheim, Dorfstr. 7, 85221 Dachau
Gebühr: 7,00 €
Religion, Sinn und Orientierung
Ein offener & vernunftorientierter Dialog von Christen & Nichtchristen
