
Die Weihnachtserzählung des Evangelisten Lukas ist mit der historischen Realität unvereinbar: das betrifft Jahr und Tag, Ort und Umstände. Dennoch enthält die "erzählende (narrative) Theologie" des Evangelisten Wahrheit, d.h. Reflexionen über den auferstandenen Christus. Während sich Matthäus vor allem an Judenchristen wendet und Jesus als den vorhergesagten Messias betont, liegt beim Arzt Lukas der Akzent auf hellenistisch denkenden Heidenchristen, die durch den Glauben geheilt werden sollen. Diese aber sehen "Gottessöhne" als gezeugt. Johannes schließlich will, dass ALLE Menschen "aus Gott geboren werden", damit sie wahre "Kinder Gottes" werden. Fazit: Es geht nicht darum, was vor über 2000 Jahren "wirklich" passiert ist. Entscheidend ist, dass Gott in jedem Menschen geboren werden will - dann gibt es "ewige Weihnacht".
Fr, 04.12.2026, 19:30 – 22:00 Uhr
Ref.: Prof. Dr. Gerhard Haszprunar
Ort: Pfarrheim St. Peter Dachau, Großer Saal, St.-Peter-Str. 5, 85221 Dachau ![]()
Gebühr, bar an der Abendkasse zu entrichten: 10,00 €
7,00 € Vortragsgebühr, 3,00 € für den gemütlichen Teil
Anmeldung: www.dachauer-forum.de oder dah.bildungstpeter@gmail.com oder
Susanne Schulz-Kroenert, Tel.: 0173 6669589
Religion, Sinn und Orientierung
Ein offener & vernunftorientierter Dialog von Christen & Nichtchristen
