
Bildnachweis: Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
Können Traumata bei Opfern des Nationalsozialismus wie KZ-Häftlingen über biologische Veränderungen beim Ablesen des Erbguts an ihre Nachkommen weitergegeben werden? Neue Erkenntnisse dazu werden zurzeit intensiv und kontrovers diskutiert.
Prof. Dr. Elisabeth Binder, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, ist weltweit führend in der Erforschung von Gen-Umwelt-Interaktionen. In einem Vortrag gibt die Ärztin und Neurowissenschaftlerin spannende Einblicke in ihre Forschung und zeigt den aktuellen Wissensstand auf. Im Anschluss wird das Thema mit dem Psychologen Dr. Jürgen Müller-Hohagen diskutiert. Dr. Müller-Hohagen befasst sich seit Jahrzehnten innerhalb der psychotherapeutischen Arbeit mit Nachwirkungen von NS-Zeit und Zweitem Weltkrieg auf nachfolgende Generationen. Fragen können auch bereits vorab per Mail an verein-zum-beispiel-dachau@web.de eingereicht werden.
Di, 27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Ref.: Prof. Dr. Elisabeth Binder
Leitung: Dr. Jürgen Müller-Hohagen
Kooperation: mit dem Verein "Zum Beispiel Dachau"
Ort: Ludwig-Thoma-Haus Erchana-Saal, Augsburger Str. 23, 85221 Dachau
Anmeldung: www.dachauer-forum.de
Gesellschaft und Geschichte
Politische Bildung und Erinnerungskultur zur NS-Zeit
